Familycare
Familienstärker-Paket

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Unsere Familienhilfeprogramme stärken bedürftige Familien, damit Eltern aus eigener Kraft für ihre Kinder sorgen können.

Mit dem „Familienstärker-Paket“ unterstützen Sie gezielt den Zusammenhalt von Familien in Not!

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FamilyCare Wo und wie Sie helfen können

Seit 2004 versucht SOS-Kinderdörfer durch Präventivprogramme in vielen Ländern der Welt notleidende Familien so weit zu stärken, dass die Kinder in ihrem Zuhause bleiben können. Derzeit unterstützt die SOS-Familienhilfe weltweit fast 300.000 Kinder und deren Familien. Diese erhalten Kleidung, Schulmaterial und alles was sie sonst noch zum täglichen Leben benötigen. Speziell geschulte Mitarbeiter stärken das Selbstvertrauen und die Eigenständigkeit der Mütter und helfen Familien dabei, langfristig auf eigenen Beinen zu stehen.

FamilyCare Projekte

Hier können Sie gezielt helfen

SOS-Kinderdorf Cisnădie
SOS-Kinderdorf Cisnădie
SOS-Kinderdorf Cisnădie
SOS-Kinderdorf Cisnădie
Die SOS-Familienhilfe in Cisnădie, Rumänien

Armut, Krankheit, Gewalt und andere familiäre und soziale Probleme können dazu führen, dass Familien zerbrechen, Eltern ihren Nachwuchs vernachlässigen oder Kinder auf der Straße landen. Um dies im Vorfeld zu verhindern, haben die SOS-Kinderdörfer auch in Rumänien begonnen, gefährdete Familien in der Nachbarschaft zu stärken. 

Die SOS-Familienhilfe in Cisnădie hilft seit 2004 jährlich über 200 Kindern und deren Familien. Die Teilnehmer erhalten Unterstützung in allen Belangen des täglichen Lebens:

  • Bereitstellung von Lebensmitteln, Schulgeld und medizinischer Grundversorgung
  • Beratung der Eltern in Erziehungsfragen, Familienplanung und Entwicklung von Strategien zur Sicherung des Einkommens
  • Unterstützung bei beruflicher Orientierung und Reintegration von Jugendlichen, welche die Schule abgebrochen haben
  • Spezielle psycho-pädagogische Förderung sehr junger Mütter, damit sie selbstständig ihre Säuglinge versorgen können
  • Zugang zu Kindertagesstätten und Kindergärten für Kinder aus sozial schwachen Familien und täglich ein warmes Mittagessen für sie in der SOS-Kantine
  • Ferienbetreuung der Kinder im SOS-Ferienlager, das sich in der Nähe des SOS-Kinderdorfes Cisnădie befindet. Jedes Jahr verbringen hier etwa 260 Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Familien einige unbeschwerte Ferienwochen.

Nach zwei bis drei Jahren sind die meisten Familien wieder in der Lage, selbstständig für den Schutz und die Entwicklung ihrer Kinder zu sorgen und so ihr Leben nachhaltig zu verbessern. Viele von ihnen können danach ihrerseits anderen Eltern helfen. Dies ist Bestätigung und Ansporn zugleich. Die Familienhilfe wird auch in Zukunft ein Fokus der SOS-Arbeit sein.

Die größten Herausforderungen des Landes

Nach einer wechselvollen Geschichte ist Rumänien dabei, sich wieder einen Platz innerhalb der Gemeinschaft europäischer Staaten zu sichern. Seit 1. Januar 2007 ist Rumänien Mitglied in der Europäischen Union. Trotz vieler Reformen und Veränderungen kämpft das Land noch mit wirtschaftlichen und sozialen Problemen. Die weltweite Wirtschaftskrise ab 2008 führte auch in Rumänien zu Rückschritten und zum Anstieg der Armut in der Bevölkerung. In Folge der Landflucht leben im Großraum Bukarest mittlerweile fast zwei Millionen Menschen, während in den Dörfern häufig nur die Alten zurückbleiben. Zudem wandern aufgrund der niedrigen Löhne immer mehr ausgebildete Arbeitskräfte in andere EU-Länder ab.

  • In der ländlichen Bevölkerung herrscht besonders große Armut. Jeder zweite lebt unterhalb der Armutsgrenze. Nur jeder zweite hat Zugang zu sanitären Einrichtungen.
  • Roma-Familien leben am Rande der Gesellschaft. Die Armut unter den Roma-Kindern ist dreimal höher als unter Kindern der Mehrheitsbevölkerung. Sie sind in allen Bereichen benachteiligt.
  • Aus Verzweiflung lassen viele Mütter ihre Neugeborenen im Krankenhaus zurück oder setzen sie aus.
  • Schätzungsweise mehr als 20.000 rumänische Kinder wachsen bei Pflegefamilien oder in staatlichen Institutionen auf.
  • Etwa zwölf Millionen Rumänen leben und arbeiten im Ausland, viele davon sind Eltern. Ihre Kinder leiden unter der Abwesenheit ihrer Eltern und der fehlenden Fürsorge

Das Engagement der SOS-Kinderdörfer in Rumänien begann unmittelbar nach dem Sturz des kommunistischen Regimes. Schon im Sommer 1990 wurde ein Abkommen zwischen der neuen rumänischen Regierung und den SOS-Kinder¬dörfern geschlossen. 1991 begannen die Bauarbeiten für die beiden Kinderdörfer in Bukarest und Cisnădie (Heltau). 2006 kam ein drittes in Hemeiuş hinzu. In den SOS-Kinderdörfern werden nicht nur Waisen aufgenommen, sondern auch Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Familien leben können.

Heute, 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, gibt es in Rumänien drei SOS-Kinderdörfer, fünf SOS-Jugendeinrichtungen, einen SOS-Kindergarten und verschiedene Programme zur Unterstützung der Nachbarschaft, die sogenannte SOS-Familienhilfe.

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Hintergründe:

FamiliyCare Cisnădie in Zahlen:

In Betrieb seit:
2004

Betreute Kinder:
bis zu 240 betreute Kinder pro Jahr

Personal vor Ort:
4 SOS-Sozialarbeiter

Benötigte Spendensumme:
50.000 Euro Spendenbedarf pro Jahr 

SOS-Familienhilfe weltweit:
701 Programme für 556.380 Kinder, Jugendliche und deren Familien

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